Eröffnung am Mittwoch, 18. Februar 2026 um 12 Uhr im Haus Metternich im Anschluss an den Gottesdienst zum Aschermittwoch der KĂ¼nstler in der Herz-Jesu-Kirche, Koblenz.
Am Aschermittwoch fallen die Masken. Was bleibt, ist Asche – Zeichen der Endlichkeit, aber auch Nährboden fĂ¼r Neues. Erschöpfung als Zustand des Ausgezehrtseins. Gleichzeitig eröffnet die Doppelbedeutung des Ausstel- lungstitels einen neuen Blick: ein Akt des Hervorbringens, Schöpfung im Moment des Verbrauchs.
Die KĂ¼nstler*innen dieser Ausstellung arbeiten in diesem Spannungsfeld. Spuren des Verbrauchs, ErmĂ¼dung der Form, das Aufgebrauchte – und zu- gleich das Potential der Leere. Wo nichts mehr ist, kann etwas werden. Die Asche markiert einen Ăœbergang: vom Fest zur Konzentration, vom Ăœber- schwang zur Reduktion. Als Auftakt in die Fastenzeit loten die kĂ¼nstlerischen Positionen das Spannungsfeld zwischen Erschöpfung und schöpferischer Kraft aus und laden dazu ein, den eigenen Blick zu schärfen.
KĂ¼nstler*innen
ANDREAS BRUCHHĂ„USER | LENA FELDMANN | GABRIELE GOEHLEN | PETER GOEHLEN | BERIT JĂ„GER | MARKUS REDERT | HELKE STIEBEL | CLEMENS STRUGALLA | JĂœRGEN WAXWEILER
GÄSTE: SYLVIA KLEIN | PAUL SIMON HEYDUCK